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Gewächshaus

Zugegeben, zur Kaskadenwirtschaft Grischäfer direkt gehört es nicht. Ist ja auch geografisch ein paar Meter enfernt. Um genau zu sein, direkt neben dem Schloss Wilhelmshöhe. Dennoch aber hat es etwas mit uns bzw. dem Namen Grischäfer zu tun.

 

Genau dann, wenn da gefeiert wird. Denn das Gewächshaus ist nicht nur tagsüber schön, um tropische Pflanzen zu betrachten, man kann auch ganz herrlich darin Party machen.

 

Aufgrund seiner “gläsernen” Bauweise (siehe auch die Historie) ist es, wenn aussen dunkel und innen erleuchtet, ein echtes Juwel für solche Anlässe.

Gefeiert werden kann also auch da, etwas weiter unten im Bergpark.

Das Gleiche, was im Kapitel “Feiern” bereits beschrieben wurde, gilt aber auch hier:

 

Sieht feudal aus, kostet aber nicht feudal.

 

Denn auch hier wollen wir es den früheren Herrschern nicht gleich tun. Es soll einfach ein weiterer, besonderer Platz für Feste und Veranstaltungen sein.

 

Und was eignet sich besser dafür, als die Gebäude im Schloss- und Bergpark.

Die Tatsache, dass direkt nebenan im Schloss ein sehr (!) schönes Standesamt beheimatet ist, lässt natürlich auch den Gedanken an Hochzeitsfeiern aufkommen.

 

Schöne Sache: Heiraten im Schloss, feiern in Kaskade oder Gewächshaus.
(Kommentar des Webdesigners: Stimmt!)

Das soll jetzt aber nicht bedeuten, dass zwangsläufig geheiratet werden muss, um sich dort zu tummeln.

 

Jeder andere nette Anlass tut’s auch. Auch hier gilt: Fragen kostet nichts. Entweder in der Kaskaden Wirtschaft oder beim Grischäfer.

Etwas Historie vielleicht?

Das Gewächshaus am Schloss Wilhelmshöhe hat natürlich auch eine fürstliche Geschichte, darunter tun wir’s sowieso nicht.

 

Erbaut wurde es zwischen 1822/23 durch den Hofarchitekten des Kurfürsten Wilhelm II. von Hessen-Kassel. Der Baumeister war Johann Conrad Bromeis, der durch einen Berufskollegen, den Hofarchitekten von Jerome Bonaparte, seine Vorliebe für den Empire-Stil erkannte.

 

So entstand eine der ersten reinen Glas – und Stahl – Konstruktionen Deutschlands. Es sollte eine sehr exquisiter Wintergarten für den Kurfürsten werden, als Aufbewahrungsort für seine seltenen Pflanzen aus aller Welt. Dabei ist es bis heute geblieben. Im Winter ziehen alle Palmen und weiteren tropischen Pflanzen, die sonst die Parkanlagen zieren, dort hin, in ihr Winterquartier. Und im Frühjahr dann – alle wieder raus.

 

Der oben erwähnte Jerome Bonaparte, Bruder des kleinen Korsen, sorgte übrigens dafür, dass Wilhelmshöhe während der napoleonischen Herrschaft über Europa kurzerhand in “Napoleonshöhe” umbenannt war. Feudalherrschaft de luxe.

 

Kassels Bevölkerung war davon so begeistert, dass sie, kaum als Napoleon sein Domizil auf Elba bezog, unverzüglich wieder zum alten Namen zurückkehrte.

 

Also, Eroberer und Conquistadores, merkt Euch: Die Leute in Kassel mögen das gar nicht. So etwas gibt nur Ärger! Mächtig!

Kleine Anmerkung dennoch für alle Heiratswilligen: Auf den schönen Brauch, nach der Hochzeit weiße Tauben aufsteigen zu lassen, sollte man besser verzichten. Denn wir sind hier im Bergpark, da gibt es ziemlich flinke Greifvögel. Das wäre kein erbaulicher Anblick.

 

 

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